Ökologische Aspekte

Der Living Planet Report aus dem Jahr 2012 gibt ein anschauliches und erschreckendes Bild über den Ist-Zustand unseres Planeten und regt die Gesellschaft zum Nachdenken und Handeln an.

 

„Wir verbrauchen 50 Prozent mehr Ressourcen, als die Erde bereithält, und wenn wir den

Kurs nicht ändern, würden ab dem Jahr 2030 auch zwei Planeten nicht ausreichen“,

warnt der Generaldirektor des WWF International.[1]

 

Schon seit einigen Jahren ist die Kellerei St. Pauls bestrebt, ökologische Nachhaltigkeit sowohl im Keller als auch in den Weinbergen zu berücksichtigen:

 

Ökologische Maßnahmen in der Kellerei:

Die technische Ausstattung der Kellerei St. Pauls wurde in den letzten Jahren modernisiert und umweltfreundlich umgebaut. Unsere gesamten Produktions- und Büroräume sind mit energieeffizienten, neuen Maschinen (Energiesparzertifikat) ausgestattet .

Auch die Wasser- und Abwasserregelungen und die Abgase entsprechen den aktuellen Umweltvorschriften der EU.

 

 

 

 

 

Stromgewinnung aus regenerativen Energiequellen: Im Jahre 2010 wurde auf dem Dach unseres Magazins (700 m²) eine Photovoltaikanlage errichtet, mit welcher wir den Strombedarf unserer Produktion mit bis zu 60% selbst abdecken. Mit der gewonnenen elektrischen Energie werden über die Hälfte der  Maschinen in der Kellerei und die Computer und Maschinen im Büro betrieben. 

 

 

 

 

 

 

 

Gravitationskeller: Ein wichtiger Grundstein wurde schon von den Kellereigründern gelegt. Als im Jahre 1907 die Kellerei erbaut worden ist, wurde der Keller für die damalige Zeit bereits sehr innovativ auf 4 Etagen erbaut. Somit verläuft der gesamte Kelterungsprozess mit Hilfe der Gravitation über einen Höhenunterschied von insgesamt 22m. Die Traubenanlieferung und Pressung im Herbst erfolgt auf Ebene 0 m, die anschließende Vergärung wird dann auf der nächsten Ebene -9 m gemacht, auf Ebene -15 m befinden sich die großen Holz- und Stahlfässer für den Ausbau und im letzten Stock auf -22 m lagern unsere Barriquefässer. Dieser Weitertransport fast ohne Verwendung von Pumpen ist nicht nur für den Wein schonend, sondern es wird dadurch auch ein unnötiger Energieaufwand vermieden. 

Wärmerückgewinnung für den Produktionsprozess und für die Heizung der Räumlichkeiten, sowie bedachtes Abfallmanagement gehören mittlerweile zu unserer betrieblichen Selbstverständlichkeit.

 

 

 

 

Ökologische Maßnahmen vor Ort im Weinberg:

Nachhaltiges Arbeiten beginnt bereits in den Weinbergen unserer Winzer. Dank ihrer sorgsamen Pflege, ihres Einsatzes übers ganze Jahr hinweg und ihrer Bereitschaft neue Erkenntnisse im Bereich Weinbau anzunehmen, ist es uns überhaupt erst möglich, aus den gereiften Trauben qualitativ sehr hochwertige Weine zu produzieren.

Hier einige Eckdaten unseres Leitbildes zur Produktion:

  • Verzicht auf Herbizid 
  • Bedachter und kontrollierter Einsatz von Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmitteln
  • Absprache mit dem Kellermeister über Wahl und Verwendung von Klonen und Unterlagen
  • Schonende Weinbergbearbeitung und integrierter Weinbau
  • Bedachter Anbau von Neuanlagen
  • Konsequente Ertragsreduzierung erhöhen die Qualität der Weintrauben am Stock
  • Austausch mit den Winzern, unterstützt durch externe Schulungen und Beratungen mit Partnern aus Forschung und Lehre (z.B. Südt. Beratungsring, Versuchsanstalt Laimburg, etc.) 

 

   



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